China wolle die größte Animationsindustrie der Welt aufbauen, schreibt Rolf Giesen in der Welt. Dafür würden gerade 500 000 Zeichner ausgebildet. China sei auf dem besten Weg, die größte Animationsindustrie der Welt „aus dem Boden zu stampfen“. Die Bedeutung, die der Animation auch in den neuen, interaktiven Medien zukommt, sei ungeheuer. Allein 2007 seien in China 102 000 Sendeminuten Animation hergestell worden.
Giesen, der im vergangenen Jahr als Gastprofessor an der Communication University of China in Peking lehrte, schreibt weiter, Peking erwarte ein Wachstum der Animationsindustrie um 50 Prozent pro Jahr, mit einem jährlichen Umsatz von bis zu vier Milliarden Yuan (350 Millionen Euro) noch vor 2010. Grund sind die staatlichen Direktiven der Jahre 2004 und 2006, die Städte und Bezirksregierungen auffordern, auf die Wirtschaftskraft animierter Bilder zu setzen und eine "starke Nation der Animation" aufzubauen.
Zum Artikel auf den Seiten der Welt: „Warum Chinas Fernsehen amerikanische Trickfilme verbannt“
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27. Februar 2008
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„Monkey King vs. Er Lang Shen“ (2008)

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