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Animation in Deutschland
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Die deutschen Animationsproduzenten sind im Vergleich zur gesamten deutschen Produktionslandschaft überproportional erfolgreich. Zum Beispiel im Kino: Obwohl der Anteil der Animation an den deutschen Filmen der Jahre 1997–2004 nur etwa drei Prozent ausmachte, hatten sie in dieser Zeit mit knapp 21 Mio. Zuschauern einen Marktanteil von knapp elf Prozent. Im Gegensatz zu Live-Action-Produktionen sind deutsche Animationsfilme und Koproduktionen auch außerhalb Deutschlands erfolgreich. Europaweit hatten sie in den letzten Jahren fast 40 Mio. Zuschauer. Das Bild im deutschen und europäischen Fernsehmarkt ist entsprechend.

Ziel des VdAP ist, der deutschen Animationsindustrie eine Stimme zu geben, die gehört wird: in der Politik, bei den verschiedenen Partnern im Produktionsprozess und in der öffentlichen Wahrnehmung. Denn die Interessen der Animationsindustrie sind nicht identisch mit denen der Life-Action-Produzenten. Zum Beispiel sind die Kosten für Animationsprojekte signifikant höher. Dadurch wird die überwiegende Mehrzahl der Projekte in internationalen Koproduktionen hergestellt. Deshalb sind bilaterale Koproduktionsabkommen für die Animationsindustrie ungleich bedeutender als etwa für mittelständische TV-Produzenten.

Des VdAP vertritt die Interessen der deutschen Animatonsindustrie auch gegenüber ihren Auftraggebern, gegenüber den Filmförderungen, den Fernsehsendern, Verleihern und anderen Vertriebsmedien.

Im internationalen Kontext wirbt der VdAP für den Animationsstandort Deutschland und kooperiert zum allseitigen Nutzen mit anderen nationalen Produzentenverbänden und Interessenvertretungen.

Nicht zuletzt engagiert sich der VdAP bei der Aus- und Weiterbildung und bei der Talentförderung.

Der VdAP wird als Interessenvertretung der deutschen Animation nicht allein für die Film-und Fernsehproduzenten sprechen. Mittelfristig werden auch Content-Lieferanten für andere Medien sowie Spiele-Entwickler und CGI-Effekt-Unternehmen dazu gehören. Zusätzlich ist der VdAP auch für Einzelpersonen wie zum Beispiel Autoren, Regisseure und Animatoren offen.



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